Regelung des Fußgänger- und Radverkehrs

September 2025

 

Regelung des Fußgänger- und Radverkehrs im westlichen Vorfeld der nördlichen Bahnunterführung am S-Bahnhof Karlsfeld

 

Vor ein paar Wochen sind im westlichen Vorfeld der nördlichen Bahnunterführung am S-Bahnhof Karlsfeld die alten und schon sehr verwitterten sowie durch Bauarbeiten fast unkenntlich gemachten weißen Markierungen erneuert worden. Zusätzlich ist zur besseren Erkennung der Bereich für die Radfahrenden rot eingefärbt und mit Fahrradpiktogrammen versehen worden. Auch sind Verkehrszeichen zur Warnung der jeweiligen Verkehrsteilnehmergruppen aus den verschiedenen Richtungen angebracht worden.

 

Durch die Markierungen sollen die Verkehrsräume der zu Fuß Gehenden und der Radfahrenden separiert werden und dem jeweiligen Anderen aufgezeigt werden, wo er mit Radfahrenden bzw. mit zu Fuß Gehenden rechnen muss.

Die Schaffung einer „Autobahn für Radfahrende“ ist damit in keiner Weise bezweckt. Jeder am Verkehr Teilnehmende muss auf den Anderen achten.

 

Die Maßnahmen sind notwendig, weil bedauerlicher Weise durch einen Planungsfehler beim Umbau des S-Bahnhofes und dem Bau der neuen Unterführung die Fußgängerrampe und die Rampe für die Radfahrenden vertauscht wurden. Dadurch ist das Kreuzen der Wege der zu Fuß Gehenden und der Radfahrenden im Vorfeld der Unterführung notwendig geworden, damit die Radfahrenden in der Unterführung nicht direkt am einmündenden Treppenabgang des Bahnsteiges vorbeifahren, sondern weiter entfernt gegenüber.

 

Bei der Abschätzung der Gefährdungspotenziale einer Kreuzung von zu Fuß Gehenden und Radfahrenden und dem Zusammentreffen der beiden Verkehrsarten direkt am Bahnsteigabgang war klar, die jetzt bestehende Regelung als vorteilhafter vorzuziehen.

 

Eine bauliche Änderung der Rampen wäre baulich sehr aufwändig und damit mit sehr hohen Kosten verbunden. Das resultiert unter anderem auch daraus, da die Fußgängerrampe barrierefrei mit Portalen für Rollstuhlfahrende gestaltet ist.

 

Mit jeweils etwas Verständnis und Rücksichtnahme für die andere Verkehrsart, sollte, so die Hoffnung der Gemeinde, mit der jetzt umgesetzten Maßnahme die Situation zum Bestmöglichen geregelt sein.

 

 

Foto: Gemeinde Karlsfeld