Karlsfeld hat eine große Persönlichkeit verloren. Der langjährige Gemeinderat starb am 21. August 2025 im Alter von 83 Jahren. Fink engagierte sich in verschiedenen Vereinen und Organisationen, 1997 erhielt er für seine Verdienste von der Gemeinde Karlsfeld den Goldenen Ehrenring und 2016 wurde ihm von dem damaligen Bezirkspräsidenten Josef Mederer die Oberbayerische Bezirksmedaille verliehen.
Helmut Fink wurde am 15. Januar 1942 in Ilmmünster im Landkreis Pfaffenhofen geboren. 1954 zog er mit seinen Eltern nach Karlsfeld und besuchte als Kind die Knabenschule in Dachau. In München absolvierte er eine Lehre zum Bankkaufmann, studierte anschließend und begann nach der Bundeswehr seine berufliche Karriere bei der Privatbank Donner und Reuschel, bei der er es bis zum Bankdirektor brachte.
Fink engagierte sich als ehrenamtlicher Finanzvorstand des St. Vinzentius-Zentralvereins, in St. Josef unter anderem als Pfarrjugendführer oder in der Kirchenverwaltung und als Kirchenpfleger, beim Heimatmuseumsverein war Helmut Fink als Revisor tätig und beim Musikverein als Rechnungsprüfer, da er die Musik so liebte.
Vom 01. Mai 1972 bis 31. Dezember 1999 war er Mitglied im Gemeinderat der Gemeinde Karlsfeld. Von 1984 bis zu seinem Ausscheiden war er als Finanzreferent im Gemeinderat tätig. Während dieser Zeit im Gemeinderat erwarb er sich aufgrund seines freundlichen Wesens und seiner fachlichen Kompetenz höchste Anerkennung. Mit unermüdlichem Engagement hat Helmut Fink sich stets für das Wohl der Gemeinde eingesetzt. „Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie“, so der Erste Bürgermeister Stefan Kolbe im Namen der Gemeinde Karlsfeld und des Gemeinderates.
Seine Kompetenz, Gradlinigkeit und Liebenswürdigkeit bleiben allen, die ihn kannten, im Gedächtnis. Er hinterlässt seine Ehefrau Christa und seine Kinder Wolfgang, Alexander und Barbara sowie vier Enkelkinder. Der Gedenkgottesdienst in der Kirche St. Josef sowie die Beerdigung auf dem Friedhof Karlsfeld fanden am 27. August 2025 statt.
Foto: DN-Archiv


















