Zunehmender Klau von Grabschmuck: Gemeinde appelliert an den Anstand der Friedhofsgäste

Zunehmender Klau von Grabschmuck: Gemeinde appelliert an den Anstand der Friedhofsgäste

(KA) Der Karlsfelder Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern mitunter auch ein Platz für dreiste Diebe. Vermehrt wird hier Grabschmuck von Blumen bis hin zu teuer bepflanzten Schalen geklaut. Bei der Friedhofsverwaltung häufen sich aus diesem Grund die Anrufe und Beschwerden.

 

„Es ist traurig“, so die Mitarbeiter der Friedhofsverwaltung. „Für viele Angehörige ist ein Grab ein besonderer Ort. Daher ist das entsprechende Herrichten weit mehr als nur Dekoration. Ein entsprechend hergerichtetes Grab ist für sie Ausdruck der Verbundenheit mit der Trauer und der Fürsorge für den Verstorbenen.“ Entsprechend schmerzt es dann, wenn der Grabschmuck oftmals schon nach wenigen Stunden verschwunden ist. Die Friedhofsverwaltung geht davon aus, dass die Gestecke den Friedhof nicht verlassen, sondern auf andere Gräber gebracht werden. Grabschmuck ist nicht billig und viele, gerade ältere Menschen berichten, dass sie sich den Schmuck für das Grab ihres Angehörigen regelrecht vom Mund absparen – oftmals in dem sie auf Anschaffungen für sich selbst verzichten.

 

Die Friedhofsverwaltung registriert insbesondere in den Sommermonaten vermehrt Beschwerden über gestohlenen Grabschmuck. Entsprechend sind die Mitarbeiter des Friedhofs zu größter Aufmerksamkeit aufgerufen. Da das Gelände zu weitläufig ist, um es effektiv überwachen zu können, ruft die Gemeinde alle Besucher zu besonderer Aufmerksamkeit auf. Gleichzeitig appelliert sie an den Anstand aller und bittet darum, mit Rücksicht auf die Angehörigen, fremde Gräber und deren Schmuck in Ruhe zu lassen. Beobachtungen melden Sie bitte den Friedhofsmitarbeitern vor Ort (Tel.: 08131/6169601). Bei Vandalismus können Sie sich direkt an die Polizei wenden.

 

Foto: KA

 

 

CORONA-LOCKDOWN *** BITTE BEACHTEN SIE DIE GELTENDEN BESCHRÄNKUNGEN! *** Aktuell: Inzidenzwert über 100

 

Aufgrund dieser Überschreitungen gelten im Landkreis Dachau ab dem 25.03.2021 diejenigen Regelungen der 12. BayIfSMV, die an die Voraussetzung geknüpft sind, dass die 7-Tage-Inzidenz über 100 liegt.

 

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

 

bis einschließlich 07.05.2021 wird im Rathaus Karlsfeld lediglich ein Notbetrieb aufrechtgehalten. Dies bedeutet, dass Bürgerinnen und Bürger nur im Notfall und nach Terminvereinbarung Zutritt zum Rathaus haben. Notfall bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Zutritt nur möglich ist bei Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden. Der Notbetrieb dient einer weiteren Reduzierung der persönlichen Kontakte und dem Ziel, möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeit im Home-Office zu ermöglichen. Viele Bürgeranliegen können auch online über das Bürgerserviceportal (auf der Startseite rechts zu finden) erledigt werden.

 

Die Kontaktdaten des Notbetriebes finden Sie untenstehend zum Download oder auf unserer Homepage www.karlsfeld.de – Gemeinde & Politik – Mitarbeiter oder „Was erledige ich wo?“.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis! 

 

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