In der Grünanlage am Prinzenpark ist in den vergangenen Wochen ein vermehrtes Fischsterben in dem dortigen Gewässer aufgefallen. Die Gemeinde hat daraufhin umgehend die zuständigen Fachbehörden informiert – darunter das Wasserwirtschaftsamt, die Wasserrechtsbehörde sowie das Veterinäramt.
Das Wasserwirtschaftsamt hat umgehend erste Wasseruntersuchungen durchgeführt, bei denen keine Auffälligkeiten festgestellt wurden. Das Veterinäramt hat mehrere verendete Fische entnommen, um mögliche Fischkrankheiten oder -seuchen auszuschließen. Auch hier ergaben sich bislang keine Hinweise auf eine konkrete Ursache.
In einem weiteren Schritt wurden erneut Wasserproben sowie weitere Fische durch das Wasserwirtschaftsamt entnommen. Diese werden derzeit beim Bayerischen Landesamt für Umwelt untersucht. Mit ersten Ergebnissen ist voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres zu rechnen. Sollte sich hierbei ein konkreter Verdacht ergeben, werden die entnommenen Wasserproben nochmals detailliert auf spezielle Parameter hin überprüft. Diese weiterführenden Untersuchungen sind erfahrungsgemäß sehr personalintensiv, aufwendig und benötigen entsprechende Zeit.
Nach Rücksprache mit dem Wasserwirtschaftsamt besteht derzeit keine Notwendigkeit, das Gewässer abzusperren oder weitere Maßnahmen zu ergreifen. Unabhängig davon weist die Gemeinde darauf hin, dass gemäß der Grünanlagensatzung das Baden und Betreten des Gewässers ohnehin nicht gestattet ist. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, ihre Hunde bis auf weiteres vom Gewässer fernzuhalten.
Die Gemeinde steht in engem Austausch mit den zuständigen Behörden und wird die Öffentlichkeit informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.
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