Piraten ahoi! Der neue Abenteuerspielplatz steht

Piraten ahoi! Der neue Abenteuerspielplatz steht

(KA) Der neue Abenteuerspielplatz am Seegelände hinter dem Jugendzentrum in Karlsfeld ist ein wahrer Blickfang. Wer würde sich da nicht wünschen, noch einmal Kind zu sein? Ein Piratenschiff, mehrere Holzhütten mit Rutschbahnen und Klettergerüsten laden die Kleinen zum Spielen ein. Nachdem das Piratenschiff im Frühjahr letzten Jahres aus Sicherheitsgründen abgebaut werden musste, erstrahlt das neue Schiff nun in neuem Glanze.

 

Verantwortlich für den Aufbau war die Abteilung „Spielplatzbau“ des Bauhofes Karlsfeld, der zwei Schreiner angehören und ein Maschinist unterstützt. Nach der Umstrukturierung des Bauhofes vor drei Jahren, wurde diese Abteilung neu geschaffen.

 

Das neue Piratenschiff wurde nach den aktuellsten Spielplatznorm DIN/EN 1176 gekauft und erbaut. Das Schiff war teilweise vormontiert und in 6 Bereiche aufgeteilt, die komplette Montage übernahm der Bauhof. Der große Mast des Piratenschiffes musste von der Feuerwehr mit einem großen LKW vor Ort angebracht werden, da selbst der LKW des Bauhofes dieser Aufgabe nicht gewachsen war.

 

Viele fragen sich, weshalb das Schiff nicht als Ganzes auf dem Abenteuerspielplatz steht. „Es müssen gewisse Abstände zu den Klettergerüsten aus Sicherheitsgründen eingehalten werden“, erklärt der stellvertretende Bauhofleiter Wolfgang Keller, der stolz das Meisterwerk präsentiert.

 

Solch ein hochfrequentierter Spielplatz muss regelmäßig gewartet und überprüft werden. Somit gibt es eine wöchentliche Sichtprüfung mit Reinigungsarbeiten, eine monatliche Wartungsprüfung (Schrauben, etc.) und eine jährliche Prüfung, die von der Firma „Maßstab Mensch“ durchgeführt wird. Hier werden u.a. das Holz geprüft, ob die Abstände zwischen Stufen und Sprossen passen und die Seile in Ordnung sind sowie ein jährlicher Bericht erstellt.

 

„Sorgen machen uns nur die vielen Partys, die von Jugendlichen nachts auf dem Abenteuerspielplatz abgehalten werden. Glasscherben, Flaschen und andere Dinge werden hinterlassen und das bedarf stets einer größeren Reinigung“, so Wolfgang Keller. Dies ist daher ein Appell an alle, diesen neuen, liebevoll gestalteten Abenteuerspielplatz für die Zukunft und die Kinder sauber und unbeschädigt zu erhalten.  

 

Daten zum Abenteuerspielplatz:

Kosten: 37.300 Euro

Arbeitsstunden (Bauhof): 468 Stunden

LKW: 140 Stunden

LKW (Feuerwehr): 4 Stunden

Mobilbagger: 86 Stunden

Beton: 6 m³

Fallschutzkies: 248 Tonnen

Aushub: 298 Tonnen

 

Foto: KA

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