Einkaufspaten helfen in der Corona-Krise

Corona_Einkaufspaten_Karin Boger_Agenda 21

Drei aus dem Team „Pfarr-You-Treff“ aus dem Pfarrverband Karlsfeld, die sich für die Gemeinde Karlsfeld einsetzen: Marko Pintur, 15 Jahre (vorne), Marcel Glinka, 16 Jahre (Mitte) und Tobias Janson, 16 Jahre (hinten).

Diese Corona-Krise zeigt, wie nötig die Einrichtung der „Einkaufspaten“ ist. Die Agenda 21 hat das Einkaufsportal schon vor über zehn Jahren etabliert. Aber die Erfahrung zeigte, dass sich immer wieder Jugendliche gemeldet haben, welche die Senioren unterstützen wollen, Karlsfelder Senioren haben dieses Angebot allerdings nur zögerlich angenommen.

Derzeit stehen jetzt wieder hilfsbereite Jugendliche zur Verfügung, um Senioren, die möglichst nicht das Haus verlassen sollen, zu helfen.

 

Wenn Sie Hilfe brauchen oder Hilfe anbieten möchten, dann melden Sie sich bitte bei der ehemaligen Karlsfelder Gemeinderätin Karin Boger unter Telefon: 08131/91 963. Sie ist selbst Seniorin und möchte mit ihrem Einsatz weiterhin junge und alte Menschen zusammenbringen, dies ist über den telefonischen Weg möglich. Die mittlerweile 80-jährige Karin Boger wird versuchen, die geografische Nähe zu organisieren, damit die Jugendlichen keine zu weite Anfahrt haben. Die jungen Leute sind über die Gemeinde unfallversichert, sie bekommen pro Einkauf zwei Euro, freuen sich aber, wenn es mehr ist. Sie sollen während der Übergabe einen Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern einhalten.

 

 

Karin Boger über ihren Einsatz:

 

"Vor Jahren etablierte der Arbeitskreis der Agenda 21 (benannt nach dem 21. Jahrhundert) unter anderen die sogenannten Einkaufspaten. Als es darum ging, eine/n Organisator/in zu finden, blieb es, wie zuvor auch schon andere Aktivitäten, an mir hängen. In der letzten Zeit dümpelte das Projekt vor sich hin! Dabei gab es immer wieder Jugendliche, die sich engagieren wollten, aber nur wenige Senioren, für die es gedacht war. Die jetzige Situation mit der Corona-Krise belebt die Einkaufsbörse gerade etwas.

 

Liebe Senioren und -innen: Ich freue mich sehr, dass Sie so gut versorgt sind oder noch so fit sind, dass Sie selbst zum Einkaufen gehen können und sich dies auch trauen. Ich selbst gehe derzeit nicht aus dem Haus, außer für kurze Spaziergänge. Da sorgen schon meine Töchter, die eine Ärztin und die andere Schulrektorin, dafür. Sie sind ganz streng mit mir und ich bin darüber nicht verärgert, sondern dankbar und gerührt. Und meine Familie sorgt dafür, dass ich immer alles habe, was ich brauche.

 

Wenn Sie, liebe Altersgenossen/innen auch so gut versorgt sein wollen, dann lassen Sie sich von den jungen Leuten, die auf meiner Liste stehen, die notwendigen Dinge besorgen. Ich freue mich außerordentlich, dass es Jugendliche gibt, die sich sozial engagieren wollen und ich danke ihnen dafür. Die jungen Leute bekommen pro Einkauf mindestens 2 Euro, sind aber auch für etwas mehr dankbar. Gemeinsam schaffen wir die Sache. Und meine Devise gilt hier: Abstand halten, z.B. bei der Übergabe.

 

Die Jugendlichen sind über die Gemeinde unfallversichert.

 

Glauben Sie nicht, dass mir jetzt langweilig ist. Sobald ich ein paar Stunden Zeit habe, sitze ich an der Nähmaschine und nähe Atemmasken aus alter Bettwäsche. Sollten Sie nähen können und Lust dazu haben, dann rufen Sie mich bitte auch an. Zuständig ist hier meine Tochter Dr. Ursula Eder. Meine Nummer: Telefon 08131/91963".

 

Foto: Privat

 

CORONA-LOCKDOWN *** BITTE BEACHTEN SIE DIE GELTENDEN BESCHRÄNKUNGEN! *** Aktuell: Inzidenzwert unter 100

 

Im Landkreis Dachau wird der nach § 28b IfSG, §§ 3 der 12. BaylfSMV bestimmte Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen an fünf Tagen in Folge unterschritten. Aufgrund dieser Unterschreitung endet gem. § 28b IfSG die sog. Bundesnotbremse ab Samstag, den 15.05.2021. 

 

 

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

 

bis einschließlich 28.05.2021 wird im Rathaus Karlsfeld lediglich ein Notbetrieb aufrechtgehalten. Dies bedeutet, dass Bürgerinnen und Bürger nur im Notfall und nach Terminvereinbarung Zutritt zum Rathaus haben. Notfall bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Zutritt nur möglich ist bei Angelegenheiten, die keinen Aufschub dulden. Der Notbetrieb dient einer weiteren Reduzierung der persönlichen Kontakte und dem Ziel, möglichst vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeit im Home-Office zu ermöglichen. Viele Bürgeranliegen können auch online über das Bürgerserviceportal (auf der Startseite rechts zu finden) erledigt werden.

 

Die Kontaktdaten des Notbetriebes finden Sie untenstehend zum Download oder auf unserer Homepage www.karlsfeld.de – Gemeinde & Politik – Mitarbeiter oder „Was erledige ich wo?“.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis! 

 

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