Karlsfeld aß international

Karlsfeld aß international

„Es war ein schönes Fest. Die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass alle Teilnehmer ihren Spaß hatten und wir auch außerhalb unseres Helferkreises einen positiven Eindruck hinterlassen haben.“ Christian Ungemach zeigte sich nach diesem sonnigen Herbstfest zwar erschöpft, aber glücklich. Er hatte die Idee gehabt, dass Flüchtlinge für Karlsfelder kochen und die logistische Leitung übernommen. Er wurde kräftig unterstützt im Vorbereitungsteam, die mit den Flüchtlingen einkaufen waren, beim Auf- und Abbau halfen und alles herbstlich dekorierten.

 

Der Tisch war reichlich gedeckt. Flüchtlinge aus Afghanistan, Äthiopien, Pakistan, Syrien, Eritrea, dem Senegal und Somalia hatten zum Teil noch die ganze Nacht vorher die Gerichte ihrer jeweiligen Heimat gekocht und liebevoll angerichtet. „Unsere Köche und Köchinnen waren so stolz, so viele Gäste zu bewirten,“ beobachtete Sieglinde Stessl von der Gruppe Deutsch im Helferkreis: „Der zwanzigjährige Aliou erzählte mir, er habe Mafe gemacht, das Lieblingsgericht vieler Senegalesen und er zählte die Zutaten auf: Zwiebeln, Karotten, Kartoffeln, Kohlrabi, Knoblauch. Aha, sagte ich, ein Eintopf. Nein, nein, erwiderte er - zwei Töpfe”.

Vom Helferkreis gab es deutsche Kuchen: „Bei 20 habe ich aufgehört zu zählen“, sagt Hiltraud Schmidt-Kroll. „Auch von Besucherinnen wurden Kuchen mitgebracht, das fand ich rührend.“

 

Landrat Stefan Löwl, seine Stellvertreterin Marianne Klaffki sowie zweiter Bürgermeister Stefan Handl in Vertretung von Bürgermeister Stefan Kolbe waren gut gelaunte Gäste und freuten sich über das große Interesse der Besucher und vor allem über die Begeisterung der Kinder auf der Hüpfburg, beim Drachensteigen lassen und Seifenblasen zaubern.

 

 

Foto: Cyriakus Wimmer

 

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